"Ein Kinderbuch gegen Vorurteile"

(Berichtet: Würzburg Erleben)

Wer ist die Autorin? Was machst sie? Wo kommt sie her?

Malu Mariscal kommt aus Bolivien und lebt seit ca. 14 Jahren in Deutschland. Sie ist promovierte Juristin, Expertin für Migrationsrecht sowie für Innovation, interkulturelle Kommunikation und Mediation, Top Speaker, Coach, Deutsch-Bolivianerin und Mutter. Sie sehen: es ist nicht leicht, Sie in eine Schublade zu stecken. 


 Zusammen mit Ihren Kunden entfesselt Sie deren gesellschaftliches und wirtschaftliches Potential indem sie z. B. vermittelt, dass Anderssein ein großer Vorteil sein kann und kein Grund für Angst und Ablehnung ist.

Worum geht es in Ihrem Buch?

Das Buch erzählt die Geschichte von Yuki und Sofia. Das sind zwei kleine Lamas, die sich auf die Suche nach den verschwundenen Eltern von Yuki machen. Beide lernen in diesem Abenteuer, dass Vorurteile und Voreingenommenheit das Leben erschwert. 

 Sie müssen über ihren eigenen Schatten springen und sich gegenseitig vertrauen und helfen um ihre Ziel zu erreichen.

Woher rührt die Idee? Warum genau Lamas?

Die Idee war wirklich ein Zufall. Ich bin 2016 schwanger geworden und habe nach zweisprachigen Büchern gesucht, die sich neben der Sprache auch mit unterschiedlichen Wertevorstellungen beschäftigen und so die Emotionale Intelligenz meines Babys fördern. Ich habe leider nichts dergleichen gefunden. Und so habe ich mich entschlossen, selbst ein Buch zu schreiben. 

Lamas spielen in meinem Buch die Hauptrolle weil ich aus Bolivien komme, und in den Anden aufgewachsen bin. Dort leben Lamas in freier Wildbahn. Da ich aber im Amazonasgebiet geboren bin, finden sich auch zahlreiche Tiere aus diesen Breiten in meinem Buch wieder. Die Geschichte ist eine wunderbare Mischung verschiedener Arten und Kulturen. Ein bunter Cocktail aus all den Eindrücken die mich selbst in meiner Kindheit geprägt haben. 

"Das Buch habe ich für Erwachsenen und Kinder geschrieben, weil Migration gefeiert werden mus!! Weil nicht nur die Kinder ihre Fantasie und Begeisterung für Kultur entfalten sollten, sondern wir Eltern auch". 

(Malu Mariscal)